Biohacking setup with a red light therapy mask, supplement bottle, smartwatch and sauna behind

Biohacker-Formel: Was ist Biohacking und was steckt in unserer Formel?

Ist Biohacking nur etwas für Silicon-Valley-Milliardäre mit strengen Tagesabläufen, teuren Gadgets und einem Schrank voller Pillen? Das ist das Bild, das viele Menschen davon haben, und es reicht schon aus, um die meisten von uns abzuschrecken.

Aber Biohacking beginnt viel näher an deinem Alltag, als du vielleicht denkst.

Was ist Biohacking?

Biohacking bedeutet, bewusst Änderungen an deinem Lebensstil vorzunehmen, um deine Gesundheit, deine Energie oder den Alterungsprozess zu verbessern. Viele Biohacker messen die Ergebnisse – sei es Schlaf, Herzfrequenz, Blutzucker oder Blutwerte – und passen ihre Vorgehensweise entsprechend an.

Auf der einen Seite stehen die Grundlagen: regelmäßiger Schlaf, tägliche Bewegung, eine überwiegend pflanzliche Ernährung und Stressbewältigung. Für diese gibt es bei weitem die stärksten Belege. Auf der anderen Seite stehen neuere und experimentellere Methoden: Rotlichttherapie, Sauna, Kaltbäder, Wearables, die Schlaf und Erholung aufzeichnen, sowie Nahrungsergänzungsmittel, die auf bestimmte Prozesse in unseren Zellen abzielen.

Forscher haben zwölf „Kennzeichen des Alterns“ beschrieben – Prozesse, die sich mit zunehmendem Alter verändern und die, wenn sie in Laborstudien beeinflusst werden, das Altern beschleunigen oder verlangsamen (1). Vier davon sind besonders relevant für die Inhaltsstoffe von Langlebigkeitspräparaten:

  • Mitochondriale Dysfunktion: Mitochondrien, die Teile unserer Zellen, die Energie produzieren, werden weniger effizient und setzen mehr schädliche reaktive Moleküle frei (1). Sie sind auf ein Molekül namens Nicotinamidadenindinukleotid (NAD+) angewiesen, dessen Spiegel bei Tieren mit zunehmendem Alter sinkt, beim Menschen ist dies jedoch weniger eindeutig.
  • Beeinträchtigte Makroautophagie: Zellen verfügen über ein eingebautes Recyclingsystem, die sogenannte Autophagie, das abgenutzte Teile abbaut und wiederverwertet. Mit der Zeit verlangsamt sich dieses Recycling.
  • Zelluläre Seneszenz: Manche geschädigte Zellen hören auf, sich zu teilen, sterben aber nicht ab. Diese „seneszenten“ Zellen sammeln sich an und senden Signale aus, die Entzündungen anheizen.
  • Chronische Entzündung: Ein geringgradiger Entzündungszustand, der über Jahre andauert – manchmal auch als „Inflammaging“ bezeichnet – tritt immer häufiger auf.

Warum haben wir die Biohacker-Formel entwickelt?

Viele unserer Kunden nehmen diese Inhaltsstoffe einzeln ein, aber jeden Morgen vier oder fünf Gläser zu öffnen, ist nicht immer praktisch. Mit der Biohacker-Formel wollten wir eine einfachere Option schaffen: fünf Inhaltsstoffe in einem Glas, eingenommen als zwei Kapseln pro Tag. NR, Curcumin, Quercetin und Spermidin wurden jeweils für einen der oben genannten Prozesse ausgewählt, und TMG unterstützt die Methylierung.

Was ist in der Biohacker-Formel enthalten?

Eine Portion von zwei Kapseln enthält fünf Wirkstoffe.

  • Nicotinamid-Ribosid (NR): eine Form von Vitamin B3, die der Körper in NAD+ umwandelt, das für den Energiestoffwechsel von zentraler Bedeutung ist und auch von Enzymen genutzt wird, die an der DNA-Reparatur beteiligt sind (2).
  • Curcumin: der Hauptwirkstoff der Kurkumawurzel. In Labor- und Tierstudien dämpft es Entzündungssignale und beeinflusst die Autophagie (3, 4), wird jedoch nur schlecht resorbiert (5).
  • Quercetin: ein Flavonoid, ein Pflanzenfarbstoff, der in Zwiebeln, Äpfeln und Kapern vorkommt. Es hilft nachweislich dabei, seneszente Zellen zu beseitigen, vor allem in Kombination mit dem verschreibungspflichtigen Medikament Dasatinib (6). Wie Curcumin wird es nur schlecht resorbiert (7).
  • Spermidin: ein Polyamin, das in Weizenkeimen, Sojabohnen, Pilzen und gereiftem Käse vorkommt. Bei Mäusen aktivierte es die Autophagie und verlängerte die Lebensdauer (8).
  • TMG (Trimethylglycin, auch Betain genannt): kommt in Rote Bete, Spinat und Weizenkleie vor. Es unterstützt die Methylierung, indem es Methylgruppen abgibt, die der Körper nutzt, um Homocystein zu senken – eine Aminosäure, die in hohen Konzentrationen mit Herzerkrankungen in Verbindung gebracht wird (9).

Die Kapseln sind vegan, enthalten keine Füllstoffe, und jeder Inhaltsstoff wird in Deutschland unabhängig auf Reinheit geprüft. Die Berichte dazu kannst du auf unserer Seite Unabhängige Analysen nachlesen.

Was zeigen die Forschungsergebnisse?

Am überzeugendsten sind die Belege dafür, dass NR den NAD+-Spiegel erhöht und Curcumin Entzündungsmarker senkt. Was die Wirkung von Quercetin auf seneszente Zellen und die von Spermidin betrifft, sind erste Studien am Menschen vielversprechend.

NR. NR erhöht den NAD+-Spiegel zuverlässig: In einer achtwöchigen Studie mit 132 Erwachsenen steigerte eine Tagesdosis von 300 mg den Blutspiegel innerhalb von zwei Wochen um etwa die Hälfte (2). Bei älteren Männern senkte es zudem mehrere Entzündungsmarker im Blut (10), und in einer Studie mit 30 Erwachsenen im Alter von 55 bis 79 Jahren deuteten vorläufige Ergebnisse auf einen niedrigeren Blutdruck und eine geringere Arteriensteifigkeit bei denjenigen hin, deren Blutdruck leicht erhöht war (11). Eine Studie aus dem Jahr 2026 mit sieben Gruppen von Erwachsenen ergab, dass NR den NAD+-Spiegel im Blut erhöhte, wobei sich die Werte weder mit dem Alter unterschieden noch durch Bewegungs- und Ernährungsprogramme verändert wurden (12). Eine systematische Übersicht über 33 Studien am Menschen, ebenfalls aus dem Jahr 2026, ergab, dass NR und das verwandte Nikotinamid-Mononukleotid (NMN) NAD-bezogene Marker durchweg erhöhen und gut vertragen werden, ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Alterungsprozesse waren bisher jedoch gemischt (13). Eine Studie aus dem Jahr 2026 mit 410 Menschen mit Parkinson im Frühstadium zeigte, dass 1 g NR täglich über ein Jahr hinweg die Symptome nicht verbesserte und sich die Werte etwas stärker verschlechterten als bei Placebo (14).

Curcumin. Eine Metaanalyse von 32 randomisierten kontrollierten Studien mit 2.038 Teilnehmern ergab, dass Curcumin das C-reaktive Protein (CRP), Interleukin-6 (IL-6) und den Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α) – drei Entzündungsmarker – senkte (15). Zwei neuere Metaanalysen kamen zu ähnlichen Ergebnissen, obwohl die Studien stark variierten und die Sicherheit der Evidenz als gering eingestuft wurde (16, 17). In 26 Studien mit 1.890 Menschen mit metabolischem Syndrom und damit verbundenen Erkrankungen senkte Curcumin zudem den Nüchternblutzucker, den Langzeitblutzucker (HbA1c), die Triglyceride und das Gesamtcholesterin (18). In der Forschung zum gesunden Altern wurden in Studien mit älteren Erwachsenen die kognitiven Fähigkeiten und die Muskelgesundheit untersucht, obwohl die langfristigen Erkenntnisse beim Menschen noch begrenzt sind (19).

Quercetin. In einer Metaanalyse von sieben Studien senkte Quercetin bei einer Dosis von 500 mg pro Tag oder mehr den Blutdruck leicht (20), und eine weitere Metaanalyse ergab niedrigere CRP-Werte in Studien, in denen mindestens 500 mg pro Tag über acht Wochen oder länger verabreicht wurden (21). In einer kleinen Pilotstudie verbesserte Quercetin in Kombination mit Dasatinib zudem die Gehstrecke bei Menschen mit Lungenfibrose (22).

Spermidin. In einer dreimonatigen Pilotstudie mit 30 älteren Erwachsenen mit Gedächtnisproblemen zeigte ein spermidinreiches Weizenkeimpräparat im Vergleich zu Placebo einen moderaten Vorteil für das Gedächtnis (23). Eine größere 12-monatige Studie mit 100 älteren Erwachsenen konnte dies im Hauptgedächtnistest nicht bestätigen, doch explorative Ergebnisse deuteten auf mögliche Vorteile für das verbale Gedächtnis und bei Entzündungen hin (24). Über einen Zeitraum von 20 Jahren wiesen Menschen, die am meisten Spermidin zu sich nahmen, eine geringere Sterblichkeit (25), einen niedrigeren Blutdruck und eine geringere Häufigkeit von Herzerkrankungen auf (8), obwohl Studien wie diese eher einen Zusammenhang als einen kausalen Zusammenhang zeigen.

TMG. Bei gesunden Erwachsenen senkte 1,5 g TMG pro Tag den Homocysteinspiegel über sechs Wochen hinweg um 12 % im Vergleich zu Placebo, wobei bei höheren Dosen stärkere Effekte auftraten (9), und eine Metaanalyse von fünf Studien bestätigte dies (26). Homocystein ist ein Blutmarker, daher bedeutet ein niedrigerer Wert an sich noch kein geringeres Risiko für Herzerkrankungen. TMG wurde nur bei höheren Dosen mit einem höheren Cholesterinspiegel in Verbindung gebracht: 6 g pro Tag erhöhten das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein), während 1,5 g und 3 g pro Tag keinen signifikanten Einfluss darauf hatten (27).

Wie solltest du die Biohacker-Formel einnehmen?

Nimm täglich zwei Kapseln zu einer Mahlzeit ein, morgens oder am frühen Nachmittag. Curcumin und Quercetin sind fettlöslich, daher kann eine fetthaltige Mahlzeit die Aufnahme fördern (5).

Weitere Informationen zu den einzelnen Inhaltsstoffen findest du unter Die Rolle der Autophagie für Gesundheit und Langlebigkeit, Wie viel Nicotinamid-Ribosid sollte ich einnehmen?, Kurkuma vs. Curcumin: Was ist der Unterschied? und Spermidin und Gesundheit: Vorteile, Dosierung und Nebenwirkungen.

Ist die Biohacker-Formel sicher?

Kurkuma- und Curcumin-Präparate wurden bisher nur selten mit Leberschäden in Verbindung gebracht (28), daher kombiniere die Biohacker-Formel nicht mit einem anderen Kurkuma- oder Curcumin-Präparat. Sie ist nicht geeignet für Kinder, schwangere oder stillende Frauen sowie Menschen mit Leber- oder Gallenblasenerkrankungen. Wenn du an Parkinson leidest oder regelmäßig Medikamente einnimmst, wie z. B. Blutverdünner, sprich zuerst mit deinem Arzt oder Apotheker.

Das Fazit

Biohacking muss nicht unbedingt ein strenges Regime oder einen Schrank voller Pillen bedeuten. Es beginnt mit Schlaf, Bewegung und Ernährung; erst danach können Nahrungsergänzungsmittel und Gadgets folgen. Wenn du die Grundlagen abgedeckt hast und NR, Curcumin, Quercetin, Spermidin und TMG zu dir nehmen möchtest, ohne jeden Morgen fünf Dosen öffnen zu müssen, vereint die Biohacker-Formel all das in zwei Kapseln.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Dieser Artikel stellt keine medizinische Beratung dar.

Literaturquellen

  1. López-Otín C, Blasco MA, Partridge L, Serrano M, Kroemer G. Hallmarks of aging: an expanding universe. Cell. 2023;186(2):243-78. doi:10.1016/j.cell.2022.11.001
  2. Conze D, Brenner C, Kruger CL. Safety and metabolism of long-term administration of NIAGEN (nicotinamide riboside chloride) in a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial of healthy overweight adults. Sci Rep. 2019;9(1):9772. doi:10.1038/s41598-019-46120-z
  3. Hewlings SJ, Kalman DS. Curcumin: a review of its effects on human health. Foods. 2017;6(10):92. doi:10.3390/foods6100092
  4. Perrone L, Squillaro T, Napolitano F, Terracciano C, Sampaolo S, Melone MAB. The autophagy signaling pathway: a potential multifunctional therapeutic target of curcumin in neurological and neuromuscular diseases. Nutrients. 2019;11(8):1881. doi:10.3390/nu11081881
  5. Anand P, Kunnumakkara AB, Newman RA, Aggarwal BB. Bioavailability of curcumin: problems and promises. Mol Pharm. 2007;4(6):807-18. doi:10.1021/mp700113r
  6. Hickson LJ, Langhi Prata LGP, Bobart SA, Evans TK, Giorgadze N, Hashmi SK, et al. Senolytics decrease senescent cells in humans: preliminary report from a clinical trial of dasatinib plus quercetin in individuals with diabetic kidney disease. EBioMedicine. 2019;47:446-56. doi:10.1016/j.ebiom.2019.08.069
  7. Li Y, Yao J, Han C, Yang J, Chaudhry MT, Wang S, et al. Quercetin, inflammation and immunity. Nutrients. 2016;8(3):167. doi:10.3390/nu8030167
  8. Eisenberg T, Abdellatif M, Schroeder S, Primessnig U, Stekovic S, Pendl T, et al. Cardioprotection and lifespan extension by the natural polyamine spermidine. Nat Med. 2016;22(12):1428-38. doi:10.1038/nm.4222
  9. Olthof MR, van Vliet T, Boelsma E, Verhoef P. Low dose betaine supplementation leads to immediate and long term lowering of plasma homocysteine in healthy men and women. J Nutr. 2003;133(12):4135-8. doi:10.1093/jn/133.12.4135
  10. Elhassan YS, Kluckova K, Fletcher RS, Schmidt MS, Garten A, Doig CL, et al. Nicotinamide riboside augments the aged human skeletal muscle NAD+ metabolome and induces transcriptomic and anti-inflammatory signatures. Cell Rep. 2019;28(7):1717-28.e6. doi:10.1016/j.celrep.2019.07.043
  11. Martens CR, Denman BA, Mazzo MR, Armstrong ML, Reisdorph N, McQueen MB, et al. Chronic nicotinamide riboside supplementation is well-tolerated and elevates NAD+ in healthy middle-aged and older adults. Nat Commun. 2018;9(1):1286. doi:10.1038/s41467-018-03421-7
  12. Trętowicz MM, Scantlebery AML, Schomakers BV, et al. Human whole-blood NAD+ levels do not vary with age or lifestyle interventions. Nat Metab. 2026;8(6):1282-90. doi:10.1038/s42255-026-01537-5
  13. Gallagher C, Emmanuel OO. NAD+ supplementation for anti-aging and wellness: a PRISMA-guided systematic review of preclinical and clinical evidence. Ageing Res Rev. 2026;116:103057. doi:10.1016/j.arr.2026.103057
  14. Brakedal B, Skeie GO, Derad C, et al. Nicotinamide riboside for patients with early-stage Parkinson disease: the NOPARK randomized clinical trial. JAMA. Published online October 8, 2026. doi:10.1001/jama.2026.18828
  15. Ferguson JJA, Abbott KA, Garg ML. Anti-inflammatory effects of oral supplementation with curcumin: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Nutr Rev. 2021;79(9):1043-66. doi:10.1093/nutrit/nuaa114
  16. Dehzad MJ, Ghalandari H, Nouri M, Askarpour M. Antioxidant and anti-inflammatory effects of curcumin/turmeric supplementation in adults: a GRADE-assessed systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. Cytokine. 2023;164:156144. doi:10.1016/j.cyto.2023.156144
  17. Bahari H, Omidian K, Asadi Z, Golafrouz H, Rafiei H. Efficacy of curcumin/turmeric on inflammation and oxidative stress in prediabetes and type 2 diabetes: a systematic review and dose-response meta-analysis. Inflammopharmacology. 2025;33(12):7179-95. doi:10.1007/s10787-025-02038-9
  18. Tabrizi R, Vakili S, Lankarani KB, Akbari M, Mirhosseini N, Ghayour-Mobarhan M, et al. The effects of curcumin on glycemic control and lipid profiles among patients with metabolic syndrome and related disorders: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Curr Pharm Des. 2018;24(27):3184-99. doi:10.2174/1381612824666180828162053
  19. Nunes YC, Mendes NM, Pereira de Lima E, Chehadi AC, Lamas CB, Haber JFS, et al. Curcumin: a golden approach to healthy aging: a systematic review of the evidence. Nutrients. 2024;16(16):2721. doi:10.3390/nu16162721
  20. Serban MC, Sahebkar A, Zanchetti A, Mikhailidis DP, Howard G, Antal D, et al. Effects of quercetin on blood pressure: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. J Am Heart Assoc. 2016;5(7):e002713. doi:10.1161/JAHA.115.002713
  21. Mohammadi-Sartang M, Mazloom Z, Sherafatmanesh S, Ghorbani M, Firoozi D. Effects of supplementation with quercetin on plasma C-reactive protein concentrations: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Eur J Clin Nutr. 2017;71(9):1033-9. doi:10.1038/ejcn.2017.55
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  28. Halegoua-DeMarzio D, Navarro V, Ahmad J, Avula B, Barnhart H, Barritt AS, et al. Liver injury associated with turmeric: a growing problem. Ten cases from the Drug-Induced Liver Injury Network [DILIN]. Am J Med. 2023;136(2):200-6. doi:10.1016/j.amjmed.2022.09.026

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